Musik

Orange, March 3, 2010|6:56 pm

Für mich ist Musik sehr wichtig und ich bin sehr wählerisch, was ich als gute Musik empfinde.

Ich bin ein großer Bruce Springsteen Fan. Er hat nach meinem Geschmack die richtige Kombination von guten Texten und Melodien. Am meisten begeistert mich aber sein Gitarrenspiel. Eigentlich überzeugt mich jeder, wenn er gut Gitarre spielen kann oder einen guten Gitarrenspieler in der Band hat. Neben Bruce Springsteen ist Melissa Etheridge sehr hoch auf meiner Chart Liste. Sie macht so ähnliche Musik wie Bruce Springsteen. Sie sind genial und für mich musikalische Idole, weswegen ich auch mehr den puren Rock mag. Es darf auch mal „härter“ sein, wie Nickelback (die Stimme *schmacht*!!!) oder auch „weicher“ wie die Eagles, Wallflowers, witzig wie Barenaked Ladies oder Instrumental wie Kenny G oder James Gallaway obwohl ich da auch ehr Blasmusik (nicht die Ramtamtam-Musik sondern die Gute) oder Gitarre obwohl so pure Klaviermusik auch genial ist. Ach eigentlich bin ich nicht wählerisch, es muss einfach nur gut sein.

Als ich Christ wurde, habe ich gelernt, dass es eine eigene christliche Musikszene gibt und auch da alle möglichen Musikrichtungen (sogar die Musikrichtung Scream – nicht ganz mein Fall). Aber vieles haut mich nicht um. Viele Lieder sind dafür gemacht, dass die in irgendwelchen Veranstaltungen nachgesungen werden und somit recht „einfach“ sind. Zum Leid meines Mannes, kann ich die Sachen dann aber auch nur ein oder zwei Mal hören und dann muss er eine neue CD rein legen, am besten dann etwas was ich mag. Denn ich finde irgendwann hören sich die Lieder alle gleich an. Aber auch in der christlichen Szene gibt es gute Musiker (definitiv mehr als ich kenne). Eine Band die ich besonders mag ist Third Day. Sie sind etwas rockiger und die Texte sprechen mich an und das beste, die Melodie passt dazu.

Nun haben wir vor paar Wochen eine CD von der Band Söhne Möckerns bekommen. Die Söhne Möckerns bestehen aus (ehemaligen) Studenten der Theologischen Hochschule Friedensau (an der ich mein Praktikum mache und mein Mann studiert), die sich an einem Abend der Kulturen bildeten und paar Jahre später ihre erste CD aufgenommen haben. Wir sind mit den Jungs befreundet und deswegen wollten wir auch die CD haben. Ich habe die vorher nur ein Mal gehört und ich fand sie okay. Ich kenne jeden einzelnen und weiß, dass sie alle sehr gute Musiker sind aber ich wusste nicht, dass mich die CD so begeistern wird. Ich kann die CD grad ständig hören. Die Melodien passen zu den Texten und die Kombi aus Klavier, Gitarre, Bass, Percussion und Gesang sind super. Eine genaue Analyse der Lieder würde bestimmt riesen Spaß machen. Vielleicht mache ich das hier mal.

Musik ist ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben. Welche Musik ich höre kommt auf meine Stimmung an. Musik kann ich immer hören, es muss nur die Richtige sein. Ich fange gerade an wieder selber mehr Musik zu machen, hauptsächlich Gitarre, denn es beruhigt mich zu spielen genauso wie zu hören. Ich glaube das mache ich jetzt auch einfach mal…

http://www.eaglesband.com/

Friedensau im Herbst

Orange, December 1, 2009|10:02 pm

Bild von Ralf Hartmann

Bild von Ralf Hartmann

Ich wohne in einem kleinen Ort der Friedensau heißt. Er besteht aus einem Seniorenheim, einer Hochschule und 2-3 privaten Gebäuden. So wie auf dem Bild ist es sehr idyllisch hier. Es ist schön und ich bin froh, hier mein Praktikum machen zu dürfen und hier leben zu dürfen. Die Freunde so Nahe bei sich zu haben, so dass ich nur anrufen muss und wir können zusammen was unternehmen ist einzigartig und ich weiß nicht ob ich das wieder haben werde. Ich versuche es zu genießen solange es geht, genauso wie ich versuche solche Momente wie auf dem Foto zu genießen, denn sie werden immer seltener, je näher wir an den Winter ran kommen. Dann werden wir uns es in unseren Wohnungen und Zimmern gemütlich machen müssen.

Ein Projekt

Orange, October 25, 2009|6:42 pm

Ich habe seit einiger Zeit überlegt, was ich hier in dem Blog regelmäßig machen kann, damit ich mich daran gewöhne regelmäßig Blog zu schreiben. Ich habe den Film Julia & Juli gesehen. Da geht es um eine junge Frau, die nicht weiß was sie mit ihrem Leben machen soll und ehr so eine ist, die viel vor hat aber nichts zu Ende bringt. Ich bin auch manchmal so eine. Ich nehme mir sehr viel vor aber kriege nicht alles hin, weil ich mir die Zeit nicht nehme. Die Juli überlegt sich einen Blog zu schreiben. Sie entscheidet sich aus dem Kochbuch von Julia Child jeden Tag ein oder zwei Rezepte zu kochen und darüber zu schreiben. Das hat mich inspiriert aber auch abgeschreckt. Inspiriert, weil ein Projekt, wie dieses einem hilft in das Blogschreiben rein zu kommen aber auch abgeschreckt, weil ich dachte ohne Thema kann kein Blog existieren. Deswegen habe ich nach einem Projekt gesucht.

Letztens habe ich überlegt, dass ich sehr gerne die Bibel in einem Jahr durchlesen möchte. Es gibt Pläne, bei denen Vorgeschlagen wird, welche Texte jeden Tag gelesen werden sollten um es in einem Jahr zu schaffen. Ich habe dazu ein Notizbuch, welches für jede Woche einen Plan hat und Platz für Notizen. Mein Plan ist es, jede Woche Sonntag einen Bericht darüber zu schreiben was ich gelesen habe und was ich dazu denke.

Wieso ich das mache?

Ich bin Christ geworden und werde mich irgendwann im nächsten Jahr taufen lassen. Ich kriege gerade Taufunterricht, wo ich viele Bibelgeschichten lerne und auch die verschiedenen Punkte, die meine zukünftige Kirche glaubt. So habe ich dann Chancen zu entscheiden, was ich gut finde und was mir nicht gefällt. Aber ich merke auch, dass ich viel lernen kann und viel Kraft aus den Geschichten der Bibel ziehen kann, wenn ich die Geschichten für mich oder mit meinem Mann lese, mit dem ich doch ein bisschen offener über Fragen reden kann.

Ich bin gespannt, was ich lernen werde und wie es auf meine Entwickelung wirken wird.

Tee am Morgen

Orange, September 23, 2009|12:31 pm

Tee am Morgen

Diese Tasse Tee habe ich heute früh von meinem Mann, in dem Haus seiner Eltern gemacht gekriegt. Das war schön. Ich trinke zum Morgen gerne Tee. Das hat was Beruhigendes und es wärmt den Körper und weckt ihn auf. Normalerweise mache ich ihn mir selbst, nur wenn ich darum bitte wird er mir gemacht. Irgendwie schmeckt er da am besten :-)
Die letzten 1,5 Wochen war ich bei meiner Familie. Die ersten 4 Tage bei meiner Schwester und dann bei meiner Mutter. Es war eine sehr schöne Zeit. Bei meiner Schwester wurde bevor irgendwas anderes gemacht wurde, Tee von ihrem Liebsten gemacht, der stand dann in der Küche und eine Tasse stand extra für mich da. mhmmmmm…leggä. (Die Krönung war natürlich an dem Freitag, als Andreas Brötchen für uns geholt hat!!)
Als ich dann zur meiner Mutter kam, bin ich immer mit ihr aufgestanden (naja, immer so, dass ich mit ihr Frühstücken konnte) und da stand dann meistens auch schon ein fertig gekochter Tee auf dem Stövchen. Ach war das schön.

Tee, ist was tolles, insbesondere wenn er für einen gemacht wurde aber ich glaube auch, dass es was mit den Leuten zu tun hat, mit denen man den Tee dann trinkt, würde ich mal so frech behaupten :-)

Frauen im Web – Session von Barcamp Stuttgart 2

Orange, September 17, 2009|11:28 am

Eines der Sessions vom Barcamp ging über Frauen auf dem Barcamp im Vergleich zu Frauen im Web. Diese Session wurde von Paula, Natali und Nina vorbereitet und gehalten.

Sie fanden heraus das Frauen eher kommen als Männer, sobald sie sich angemeldet haben. Es scheint so als würden Frauen sich lange überlegen, ob sie hin gehen und sobald sie es entschieden haben, gehen sie auch. Auch bei mir war es so. Ich habe lange gebraucht mich zu entscheiden, aber als ich mich dann endlich entschied, habe ich nicht kurzfristig meine Meinung geändert, auch wenn ich es überlegt habe, denn ich war ja angemeldet.

Insgesamt waren 187 Teilnehmer am Samstag auf diesem Barcamp und davon 23% Frauen. Dies sind weniger Frauen als die, die sich im Web bewegen. Ich weiß leider die Zahlen nicht mehr, aber da könnte man bestimmt Paula noch mal Fragen, aber viele junge Mädchen schreiben Blogs für ihre Freundinnen und nutzen es wie ein Tagebuch. Auch vor der Blog Zeit, weiß man, dass Mädchen und Frauen mehr Tagebuch geschrieben haben als Männer. Ich könnte mir vorstellen, dass es jetzt genauso ist. Mädchen schreiben ehr Blogs als Tagebuch und ersetzte somit das Handschriftliche. Frauen nutzen das Web allgemein mehr als kommunikatives Mittel und ich schätze mal Männer mehr für Informationsübermittlung und -Erhaltung. Dies wird auch ehr der Grund sein, weswegen Männer mehr im Web wahrgenommen werden. Wenn man Information zu einem bestimmten Thema sucht, landet man meistens auf einem Blog eines Mannes. Zumindest geht es mir so.

Wir fingen dann in der Session an zu überlegen, weswegen dann aber weniger Frauen zum Barcamp kommen, wenn doch so viel im Web tätig sind. Es könnte was mit dem Beruf zu tun haben. Um dies zu bestätigen müsste man mal eine Umfrage machen, wer was auf dem Barcamp beruflich macht oder studiert (aber genau genommen, könnte man allgemein sehr viele Soziologischen Umfragen auf so einem Barcamp machen :-) ). Vom Gefühl her, haben die meisten einen Technischen Job gehabt und in solchen Berufen oder Studiengängen sind noch mehr Frauen als Männer. Eine weitere Theorie war, dass Frauen einfach anders vom Barcamp erfahren als Männer und deswegen auch andere Gründe haben. Ich habe bei der Runde einfach mit geschrieben wieso die Einzelne/ der Einzelnen zum Barcamp kamen:

Wieso ist man beim Barcamp?

  • Persönliche Einladung (Frau)
  • Beruflich – darüber in ihrer Zeitung gelesen (Frau)
  • Im Netz, im technischen Kontext (Mann)
  • Über Partner, hat nichts mit technischem zu tun (Frau)
  • Über Bloggerschiene, Webentwickler, Form der Veranstaltung (Mann)
  • Übers Twitter, Sponsoren (Frau)
  • Freundin drüber gestolpert, zusammen gehen, alleine nicht (Frau)
  • Durch Schwester (Frau)
  • Vom Partner mitgeschleift (Frau) (auch nur weil sie in der Nähe wohnt)
  • Blogeinträge gelesen (Mann)
  • Frau hat ihn mit geschleift (Mann)
  • Freundin hat davon erzählt (Mann)
  • Durch Hobby Ton (Mann)
  • Stuttgartblog (Frau) in der Nähe
  • Blog gelesen und informieren (Frau)
  • Durch Twitter (Mann), weil in der Nähe
  • Weil sie jemand hin geschleift hat. Alleine wollte sie nicht hin (Frau)
  • Von Freund davon erfahren

Interessanterweise konnte man nicht Mannspezifisches und Frauenspezifisches feststellen. Wir Alle (so kam mir es vor) glaubten, dass Männer eher durch Bloglesen und auch alleine hin gehen, und Frauen von jemand davon erfahren haben und ‘mitgeschleift’ wurden. Dies scheint aber nicht so zu sein. Kaum einer wollte alleine das erste Mal zum Barcamp gehen und hat entweder jemanden mitgenommen oder wurde mitgenommen. Dies war unabhängig vom Geschlecht. Aber wieso dann? Wieso sind dann weniger Frauen auf dem Barcamp?

Vielleicht trauen sie sich nicht, weil sie denken, dass sie eigentlich keine Ahnung haben und ausgelacht werden.  Eine hat erzählt, dass das Frauen Barcamp gut ankam und es vielen Frauen einfach die Angst vor so einer Veranstaltung genommen hat. Sie trauten sich mehr vor Frauen auszuprobieren. Das würden sie sich bei einem gemischten Barcamp nicht trauen. Natürlich hat so ein Frauen Barcamp ein komisches Gefühl hinterlassen, aber die Teilnehmerin sagte, dass so ein Barcamp einfach als Hilfe gilt zu anderen Barcamps zu gehen.

Frauen glauben oft, dass wenn sie etwas nicht zu 100% wissen, dass sie dann keine Session halten könnten und sie so was selten machen würden, wenn sie unvorbereitet sind. Auch weil das ‘Nerdige und Technickie’ abschreckt, weil sie denken sie müssen auch so sein.

Was könnte also die Lösung sein? Als eine Idee kam, dass es Barcamp-Patenschaften geben sollte. Jede/r die/der schon mal auf einem Barcamp war, nimmt ein/e Teilnehmer/in für das Wochenende unter die Fittiche  und hilft dieser Person sich  ein zu finden und wohl zu fühlen. Das hilft insbesondere den Frauen hin zu gehen, auch wenn sie keine Freundin finden, die mit will.

Am Ende haben wir noch eine Runde gemacht, mit dem was man mit genommen hat. Auch hier habe ich wieder in Mann und Frau eingeteilt, weil mich interessiert hat, was wer gesagt hat. Dies sollte keine Wertung sein.

Was hat man mitgenommen von der Session?

  • Barcamp für Frauen macht Sinn. Marktmäßig Frauen ansprechen. Barcamp Patenschaften anbieten. (Mann)
  • Männer haben viel geredet (?) (Frau)
  • Keine Lösungsmöglichkeiten sichtbar (Mann)
  • Gut das es Thematisiert wurde (Frau)
  • Nicht viel Neues (Frau)
  • Alle kommen aus gleichen Gründen hierher. Zeitliches Phänomen, wird sich das ändern (Frau)
  • Fakten, dass Frauen so wichtig sind (Frau)
  • Hat anderes erwartet. Wo sind die Unterschiede? Interessanter gewesen (Mann)
  • Nicht viel Neues mitgenommen (Mann)

Ich persönlich hätte mir mehr erhofft. Ich weiß bloß nicht was. Ich finde es auch gut, dass es mal angesprochen wurde, und hätte mich gefreut, wenn mehr da gewesen wären, weil es eine Bereicherung für jede Veranstaltung ist wenn Frauen wie Männer da sind und sich auch Alle einbringen. Ich glaube aber nicht, dass es umsonst war, aber auch glaube ich, dass dieses Thema noch öfters Thematisiert werden sollte um einfach eine Lösung für diesen großen Unterschied zwischen Barcamp und Web zu finden.

Natalie hat auch einen Beitrag im Barcamp Wiki geschrieben: http://bcstuttgart2.mixxt.de/networks/wiki/index.Frauen_und_Web

Blog beim Barcamp

Orange, September 12, 2009|12:19 pm

Schon seit Wochen plane ich hier her zu gehen. Nach Stuttgart ins Literaturhaus zum Barcamp. War mir nie sicher ob ich da hin gehen soll. Es sind immerhin ganz andere Leute,als  mit denen ich sonst so zu tun habe. Das sind doch alle NERDS. Obwohl ich eher GEEKS sagen würde, weil sie ja Alle Bescheid wissen über Computer und sonst auch Schlau sind, und Nerds sind für mich entweder Streber oder kleine mit Zucker umhüllte Zuckerkugeln. Manche von ihnen nennen sich Nerds, also werde ich sie auch so nennen. Ja, sie sind alle irgendwie in ihrer Nerdigkeit sehr Süß aber keine Süßigkeit und ansosnten sind sie Alle NORMAL und tatsächlich sind nicht alle blass, Haut und Knochen, riesen groß und Brillenträger. Sie sind normal!! Wirklich, kann man mir glauben.

Aufjeden Fall sitze ich hier jetzt auf einem Barcamp, der erste Tag ist fast rum. Ich habe einige Interessante Sachen gelernt. Als die Sessions geplant wurden, habe ich wirklich nicht so richtig verstanden, worum es in den Themen gehen soll. Zum Glück hatte ich meine Schwester der ich hinterher dackeln konnte :-)

Für diesen Blog ist die Interessanteste Session meine erste Session. Ich bekam eine private Session, bei dem ich mit meiner Schwester zusammen diesen Blog erstellte. Er ist noch in Arbeit und wird auch noch ein Profil kriegen. Ich muss schauen in welche Richtung dieser Blog gehen wird. Aufjeden Fall bin ich sehr Aufgeregt und freue mich auf die Zukunft mit meiner Gerbera, ein Blume die in vielen Verschieden Farben vorkommt, wie das Leben aber am schönsten ist sie, wenn sie orange ist :-)